CrossFit damals & heute – ein kurzer, geschichtlicher Abriss

CrossFit Kettlebell Training

CrossFit hat sich in den letzten Jahren als Trendsportart mit einer wachsenden Community in Deutschlands Großstädten etabliert. Natürlich stammt der Sport – wie sollte es anders sein – aus den USA. Es lohnt sich ein Blick auf die Anfänge des Trainingskonzepts zu werfen sowie die aktuelle CrossFit Community in Deutschland unter die Lupe zu nehmen.

Back To The Rules: CrossFit und seine Anfänge

Das Konzept CrossFit wurde vom ehemaligen High-School-Turner Greg Glassman und seiner Exfrau Lauren Glassman aus Kalifornien im Jahr 1980 definiert und entwickelt. Die CrossFit Übungen dienten zunächst verschiedenen Polizei-, Feuerwehr- und militärischen Organisationen als Teil ihres Fitnessprogramms. Nachdem Glassman sein eigenes CrossFit Studio eröffnete, folgten schließlich in den 1990er Jahren viele weitere. Die Anzahl an Studios, die sogenannten „Boxen“, stieg in den USA immer weiter an und CrossFit manifestierte sich als neue Trendsportart.

Mit dem im Jahr 2001 veröffentlichten Website-Auftritt www.crossfit.com wurde eine Plattform für CrossFit Trainer geschaffen. Die CrossFit Foundation bietet Kurs- und Zertifizierungsprogramme für angehende Trainer an, die eine Lizenz zur Eröffnung Ihres eigenen Studios erwerben müssen.

Durch das Aufkommen des Internets und dessen Verbreitung um das Jahr 2000, wurden auch Europa und einzelne Länder wie Deutschland auf das neue Fitnessprogramm aufmerksam. Heute gilt CrossFit als eines der härtesten, effektivsten und populärsten Fitnesskonzepte der Welt.

 

CrossFit Langhantel

CrossFit Studie zeigt die wachsende Anhängerschaft in Deutschland

Laut der Fitogram-Studie aus dem Jahr 2015 gab es bereits 23.000 aktive CrossFitter und 190 Boxen in Deutschland. 2016 zählte man bereits 230 Boxen. Der Trend nimmt deutlich zu, sodass es heute im Jahr 2018 weitaus mehr CrossFitter und Studios gibt.

Interessant ist auch das Profil des typischen CrossFitter, welches in der die Studie festgehalten wird: Der typsche CrossFitter ist demnach männlich, 31 Jahre alt und trainiert zweimal pro Woche. Positiv ist allerdings die Prozentverteilung von Athletinnen und Athleten: So sind Frauen vor drei Jahren schon mit 40% vertreten gewesen. Der Anteil sollte bis heute zugenommen haben.

CrossFit wird laut den Befragten längst nicht mehr als nur ein Trainingskonzept gesehen. Die Mehrheit betrachtet CrossFit als Lebenseinstellung. Die Trainingsmethode verbindet verschiedene Lebensbereiche mit dem Ziel, ein besseres Leben zu führen. So steht CrossFit zum Beispiel im engen Verhältnis zu einer gesunden Lebensweise, bewussten Ernährung, eigener Willensstärke und zum sozialen Umfeld. Im Kader entwickeln sich häufig Freundschaften untereinander, die sich über die Erfolge eines jeden einzelnen Mitglieds freuen. Und was ist schöner, als den Erfolg mit anderen Personen zu teilen?

Wird CrossFit zum Mainstream?

Immer häufiger liest man kritische Meinungen dazu, dass CrossFit längst zum Mainstream geworden und nicht mehr als ursprüngliche Underground-Sportart anzusehen ist. Durch die mediale Verbreitung in Lifestyle Magazinen, der Etablierung des Profisports mit Marken-Sponsoring, sowie die Verbindung zu trendigen Themen wie Ketogene und Paleo-Ernährung könnte man sicherlich zustimmen, dass CrossFit immer mehr zum Mainstream wird. Der Begriff „Mainstream“ ist aber gar nicht negativ und störend. Wenn etwas wie Sport, Musik, Essen oder Mode eine große Masse an Menschen begeistert, spricht das doch auch für das überzeugende Konzept und die Qualität dahinter. Es wird erst dann störend, wenn Leute bei etwas mitmachen und den eigentlichen Sinn dahinter nicht verstehen. Auf CrossFit bezogen heißt das: Wir wollen keine Selbstdarsteller und Pumper. Wir sind eine Familie und wollen den Spirit von CrossFit teilen und uns gegenseitig zu neuen Höchstleistungen motivieren.

Du bist neugierig geworden und willst unseren Kader persönlich kennenlernen? Dann freuen wir uns, dich bei einem Probetraining begrüßen zu dürfen!